Frikadellen braten – So gelingen sie locker und saftig

Frikadellen, Hackküchle, Bulette, Klopse aus Hackfleisch oder Fleischpanzerl – Die Bällchen aus Hackfleisch besitzen viele Namen. Eines haben aber alle gemeinsam: Sie sind warm und kalt ein Genuss und recht schnell zubereitet. Zumal es möglich ist Frikadellen in zahlreichen Varianten herzustellen. Je nach Region unterschieden sich die Fleischbällchen in der Form und in den Zutaten.

Jedoch handelt es sich überall um eine klassische Hausmannskost. Wobei die Zubereitung aber nicht jedem Hobbykoch problemlos gelingt. So mancher stellt beim Braten seiner Frikadellen allzu häufig fest, dass seine Hackbällchen alles andere als saftig sind. Andere hingegen haben damit zu kämpfen, dass ihre Buletten beim Braten auseinanderfallen.

Das Hack bestimmt stets den Geschmack

Etwas kostspieliger, aber auch schmackhafter werden die Fleischklopse, wenn diese aus zwei Drittel Rinderhack und ein Drittel Schweinehack bestehen. Durchaus ist es ebenfalls möglich jeweils ein Drittel Rinder-, Kalb- sowie Schweinehack zu gleichen Teilen zu mischen. Außerdem gilt es stets frisch Hackfleisch zu verwenden, welches bis zur Verwendung stets in der Kühlung gelagert werden sollte.

Neben dem Hackfleisch gehören zum Grundrezept von Frikadellen außerdem noch Zutaten, wie Ei, Milch oder Wasser, Pfeffer, Salz, eventuell etwas Senf, eine Zwiebel sowie ein altbackenes Brötchen. Durch die Zugabe eines eingeweichten Brötchens vom Vortag werden die Frikadellen dann richtig schön saftig, erhalten eine bessere Struktur und natürlich dient diese Zugabe ebenso zur Restverwertung.

Frikadellen richtig rösten

Frikadellen braten, funktioniert am besten in Butterschmalz. Zum einen verbrennt das Schmalz nicht so zügig, wie Butter und hinterlässt aber dennoch einen leckeren Geschmack nach dieser. Je nach Größe der Frikadellen gilt es diese von jeder Seite zwischen drei und sieben Minuten zu rösten. Wer hier allerdings eine zu hohe Temperatur wählt, muss damit rechnen, dass die Hackbällchen außen schnell allzu dunkel werden und im Inneren ihren Saft verlieren.

Werden die Buletten hingegen bei zu niedriger Hitze geröstet, bleibt das Fleisch häufig halb roh. Aus diesem Grund, gilt es Frikadellen erst bei mittleren Temperaturen zu garen und dann bei hoher Hitze knusprig anzubraten. Dies sollte erst mit der einen Seiten vorgenommen werden und dann mit der anderen.

Eine andere Möglichkeit ist es Frikadellen im Backofen zu zubereiten. Hier werden die Buletten zwar nicht gebraten, sondern eher gebacken, allerdings handelt es sich um eine fettfreiere Variante. Bei 200 Grad Celsius, Ober-/Unterhitze, gilt es die Hackbällchen hier zwischen 30 und 40 Minuten zu garen. Für einige ist dies vielleicht eine gute Alternative zum Frikadellen braten in der Pfanne. Wobei es hier stets darauf zu achten gilt, nicht zu große Klopse zu formen.

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